Historie

Der Pavillon

auf der vom Stautorkreisel umschlossenen Verkehrsinsel ist aus dem Oldenburger Stadtbild nicht wegzudenken. Das Erscheinungsbild des Gebäudes hat sich seit 1949 kaum verändert, dafür aber die nähere Umgebung um so mehr.

Als Ende der 40er Jahre die Idee entstand, an dem jetzigen Standort ein Cafe zu errichten, floss direkt am Bauplatz noch die Alte Hunte entlang. Der Oldenburger Yachtclub hatte dort seinen Anleger. 

Auch die Pavillon-Investoren Hella und Walter Ehrenreich machten dort Ihr Boot fest. “Schade, dass dort kein Lokal ist“, war damals die einhellige Meinung. Das war Mitte 1948. Gemeinsam mit dem Architekten Karl Jos. Pfeiffer setzten die Ideengeber die Pläne zeichnerisch um. Nach kurzer Vorlausphase stellten die Handwerker am 01. Dezember 1948 den Bauzaun auf. Neben einem Rundbunker entstand eines der ersten interessanten Gebäude der Nachkriegszeit.

Den ersten großen

Menschenauflauf erlebte das „Stautorcafe“ noch vor seiner Eröffnung. Am 01. April 1949 warteten die Schaulustigen darauf, dass sich der „Brummkreisel“, so der Volksmund, zu drehen beginnt. Den „Drehstrom“ für diese „originelle Mechanik“ sollte das „Gefälle des Staugrabens“ liefern. Natürlich bewegte sich der Pavillon keinen Millimeter – die NWZ hatte ihre Leser und Leserinnen in den April geschickt. 

Am 09. April 1949 feierte das „Stautorcafe“ seine Eröffnung und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt.Seit dem Jahre 2000 werden in dem berühmten Pavillon mexicanische / amerikanisch Speisen serviert unter dem Restaurantnamen „Rondell“. Noch immer ist es ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die Speisen und Getränke können in den Sommermonaten auch im wunderschönen Biergarten eingenommen werden.